Rentokil Schädlingsbekämpfung

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Risikominimierungsmaßnahmen (RMM)

Die Biozidprodukte-Verordnung 528/2012, welche zuletzt durch die Verordnung 334/2014 geändert wurde, ist die Grundlage des EU-Biozid-Rechts. In Österreich wird diese durch das Biozidproduktegesetz umgesetzt. Das Gesetz sieht ein umfassendes Bewertungsverfahren für Wirkstoffe und ein Zulassungsverfahren für Biozid-Produkte vor, das speziell den mit der Anwendung dieser Produkte verbundenen Risiken gerecht wird. Dabei werden in einem EU-weiten Verfahren seit 2003 sukzessive alle bioziden Wirkstoffe hinsichtlich ihrer Risiken für Mensch und Umwelt bewertet. Nach dieser Bewertung müssen biozide Wirkstoffe in einem nationalen Verfahren evaluiert werden. Anschließend entscheidet die österreichischen Behörde (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft Umwelt und Wasserwirtschaft - BMLFUW) ob es zugelassen wird oder nicht. Bei dieser Produktzulassung wird nochmals die Wirksamkeit geprüft und ob die Produktzusammensetzung und die Anwendungen Risiken für Mensch oder die Umwelt bergen.

Alle diese notwendigen Anpassungen und Produktzulassungen haben wir bereits in Zusammenarbeit mit den Behörden umgesetzt und stellen somit ohne Unterbrechungen sicher, dass:

  • bewährte und erfolgreiche Schutzsysteme nach wie vor möglich sind.
  • unverhältnismäßige Kosten von Ihnen als Kunden abgewehrt wurden.
  • der notwendige Umweltschutz dadurch nicht beeinträchtigt wird.

Nicht neu aber vielleicht nicht so bekannt:

  • 1. Die Anwender von Antikoagulanzien (Nagerködern) müssen geschult sein (professionelle Anwender).

  • 2. Die ausschließliche Verwendung zugriffsgeschützter Köderstationen ist Bedingung (nur der professionelle Schädlingsbekämpfer darf im Bedarfsfall Köder offen auslegen).

  • 3. Im Rahmen von Einzelmaßnahmen (also beim akuten Auftreten von Ratten und Mäusen) sind die Kontrollintervalle in verkürzten abständen durchzuführen.

  • 4. Der professionelle Schädlingsbekämpfer entscheidet darüber, ob toxische Köder permanent eingesetzt werden müssen, oder ob auf eine alternative Methode zurückgegriffen werden kann.

  • 5. Dokumentationsanforderungen wurden spezifiziert (Art und Menge der eingesetzten Produkte, Einsatzorte etc.), Warnhinweise gefordert.

  • 6. Es gibt eine europäische Norm (EN 16636), welche die Ausbildung, die Qualifikation und die professionelle Vorgehensweise bei Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen regelt.

Alle diese Punkte unterstreichen die Wichtigkeit für Auftraggeber, geeignete und professionelle Schädlingsbekämpfungsunternehmen mit dem Hygienemanagement und der Prävention zu beauftragen – möglichst Unternehmen, die über eine breite Methodenpalette für jeden Kundentyp verfügen und nach der oben angeführten Norm arbeiten.

Beispielhafte Lösungen

  • In Innenbereichen Einsatz unseres einzigartigen patentierten RADAR-Systems (Fangen und Abtöten mittels Kohlendioxid), welches in keinster Weise von RMM’s betroffen ist.

  • Elektronische Monitoring-Systeme – bei Bedarf auch als vollautomatische Überwachung: Pest Connect.

  • Die „Strategische Beköderung“ als Prophylaxesystem.

  • Einsatz mechanischer Systeme.

  • Ausgereifte Dokumentationslösungen mit Informationen zu baulichen, hygienischen und lagerungstechnischen Auffälligkeiten, die einen Befall begünstigen und eine Etablierung fördern können.

  • Umfangreiche, aussagekräftige Auftraggeber- bzw. Kundeninformationen.

Weiterführende Informationen

Auf der Webseite des Umweltbundesamtes finden sie Detailregelungen und Gesetzestexte.

Gerne erstellen wir Ihnen passend zu den vor Ort gegebenen Bedingungen ein individuelles Monitoring- oder Bekämpfungskonzept. Für weitere Informationen oder um einen Termin mit einem unserer kompetenten Fachberater zu arrangieren, rufen Sie an: 0800 207 801 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.


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