Tauben

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Tauben: Krankheiten und Schäden

Aus materieller wie aus hygienischer Sicht gehört die Stadttaube auch nach Aussage des Bundesgesundheitsrates zur Gruppe der Schädlinge. Zu Recht. Von Tauben gehen eine ganze Reihe schwerwiegender gesundheitlicher Gefahren aus. Hinzu kommen wirtschaftliche Schäden an Gebäuden. Welche Krankheiten durch Tauben konkret verbreitet werden können und welche Risiken von einem Taubenproblem noch ausgehen können, erfahren Sie hier:

Durch Tauben übertragene Krankheiten

Stadttauben gelten laut Infektionsschutzgesetz (IfSG) als Überträger diverser meldepflichtiger Krankheiten. Am Körper der Tauben, in deren Nestern und Fäkalien finden sich über 100 verschiedene Parasiten und Krankheitserreger, die von den Niststätten in die Gebäude eindringen und dort Menschen, Lebensmittel und Rohstoffe befallen können. Vor allem Parasiten können beim Menschen empfindliche Hautreaktionen hervorrufen und durch Kratzen Sekundärinfektionen verursachen. Folgende Parasiten treten auf:

  • Taubenzecke – Argus relexus
  • Taubenfloh – Ceratophyluss columbae
  • Große Taubenlaus – Hohostielle lata
  • Vogelmilbe - Dermynyssus gallinae

Durch aufgewirbelte Vogelexkremente, Gefiederreste und Tröpfcheninfektion können gefährliche Krankheiten von Tauben auf den Mensch sowie Haus- und Nutztiere übertragen werden. In Kotproben und Sektionsmaterial von Tauben konnten in 40% der Fälle Ornithox-Erreger und in 5-10% der Fälle Salmonellen ermittelt werden. Darüber hinaus werden Verluste wertvoller Zoovögel durch Geflügeltuberkulose auf Ansteckung durch verwilderte Haustauben zurückgeführt. Das Fatale: Getrocknete Kotpartikel können die Raumluft kontaminieren und durch den Menschen eingeatmet werden.

Mögliche Krankheiten und Auswirkungen:

  • Ornithose / Psittakose (Bakterium) - Tödliche Lungenentzündung

  • Salmonellose (Bakterium) - Lebensmittelvergiftung

  • Typhus (Bakterium) - Tödliche Durchfallerkrankung

  • Encephallitis (Virus) - Nervenentzündung

  • Histoplasmose (Pilz) - Zerstörung der Lunge

  • Toxoplasmose (Einzeller) - Entzündung der Leber und Lunge

  • Kokkzidose (Pilz) - Zerstörung der Lunge

  • Listeriose (Bakterium) - Hirnhautentzündung

  • Aspergillose (Pilz) - Zerstörung der Lunge

  • Myxovirose (Virus) - Augenentzündung

  • Trichomonasis (Einzeller) - Schwellungen

Verlieren Sie daher keine Zeit und lassen Sie den Taubenkot professionell beseitigen: Taubenkot-Beseitigung.

Materielle Schäden durch Tauben

Vor allem die Haustaube verursacht in den Städten eine Vielzahl materieller Schäden an Gebäuden, Fassadenelementen und Dächern. Grund: Der Taubenkot wirkt durch die enthaltene Salpetersäure hochgradig ätzend. Nistmaterialien der Tauben verstopfen zudem regelmäßig Regenrinnen und Abflussrohre. Auf diese Weise entstehen jährlich Gebäudeschäden in Millionenhöhe.

Anwohner, Passanten, Kunden und Mitarbeiter fühlen sich durch den übelriechenden Kot auf Gebäudefassaden und Gehwegen sowie das lästige An- und Abfliegen der Tauben gefährdet.

  • Taubenkot (2,5 kg Trockenkot pro Taube und Jahr) verunstaltet und beschleunigt die Verwitterung von Gebäuden und Statuen. Sand- und Kalksteingebäude sind besonders gefährdet.

  • Reinigungs- und Instandsetzungskosten von Gebäuden werden durch Kot- und Nestverschmutzung ernorm erhöht.

  • In teiloffenen Lagerhallen nistende Tauben verunreinigen dort lagernde Materialien und Nahrungsmittel.

  • Auf Dachstühlen abgesetzter Taubenkot und Nistmaterial stellt eine ideale Brutstätte z.B. für folgende Vorrats- und Materialschädlinge dar, die sich in der gesamten Anlage ausbreiten können, wie z.B.: Speckkäfer, Museumskäfer / Wollkrautblütenkäfer, Pelzkäfer, Mehlkäfer, Brotkäfer, Australischer Diebkäfer, Pelzmotten / Kleidermotten.

Sollten Sie ein Taubenproblem im betrieblichen oder häuslichen Umfeld feststellen, verlieren Sie keine Zeit und rufen Sie uns unter Tel. 0800 207 801 an.

Die lange Liste ernsthafter und zum Teil lebensbedrohlicher Krankheiten durch Tauben sollte Grund genug sein, sofort zu handeln. Auch wenn Sie Taubenkot identifiziert haben, sollten Sie nicht zögern. Vor allem in geschlossenen Räumen können getrocknete Mikropartikel des Taubenkots die Raumluft kontaminieren und eingeatmet werden! Hier sollten sofortige Maßnahmen zur professionellen Oberflächendesinfektion ergriffen werden: Taubenkot-Beseitigung.


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